Veranstaltungen

Vor der Zeit // 16.10.-31.10.2021



VOR DER ZEIT


eine Retro-80erJahre-Gemeinschaftsausstellung

mit Arbeiten aus den 1980er Jahren
von
Bernhard Springer, Rat Krespel und plastic-indianer

16.10.2021   LANGE NACHT DER MUSEEN 18 - 1 Uhr

17.10.2021   Künstlersonntag 16 - 20 Uhr

20.10.2021   Katalogpräsentation NEUE HEIMAT 19:30 Uhr (Vernissage)

                                                     
24.10.2021   Ausstellungsführung
16:00 Uhr: 
Wolfgang L. Diller (Kunsthistoriker)

31.10.2021   Finissage mit Livekonzert:
Stefan Wood & Friends

Ausstellungsdauer: 16.10. - 31.10.2021

Öffnungszeiten: Mi - Fr: 16 - 20 Uhr, Sa - So: ab 14 Uhr


Pressebesichtigung: Mi 20.10.2021 10:30 Uhr
und nach Verabredung: 0171-234 76 37


Zur Ausstellung ist ein begleitender Katalog erschienen:

NEUE HEIMAT. Bernhard Springer - Malerei der 1980er Jahre, München 2021,
icon-verlag, ISBN 978-3-946803-77-5, 122 Seiten, Farbe

Bernhard Springer: Sein München der Achtziger


VOR DER ZEIT

 

Die Gruppenausstellung VOR DER ZEIT feiert 40 Jahre malerischen Realismus in München.
Die Ausstellung zeigt figurative Malerei und Medienrealismus aus den 1980er Jahre von 1981 bis 1989 der Münchner Künstler Bernhard Springer, Rat Krespel und Plastic Indianer.

Bernhard Springer ist Gründungmitglied der Münchner Künstlergruppe "Ex-Neue Heimat" aka "Neue Heimat", die mit erweiterten Gruppenprojekten gleichgesinnter Künstlerkollegen*innen wie „Sklaven küsst man nicht“ oder „Kunst & Arbeit“ bis heute aktiv ist. Er entwickelte seinen Malstil aus dem Fotorealismus zu einer mehr expressiven, weniger detailverliebten Malweise und erstellt inzwischen seine Arbeiten nur noch mit Spaydose und Lackrolle mit hochwertiger Acrylfarbe auf ungrundierter Leinwand.

Rat Krespel ist Gründungsmitglied der Künstlergruppe „frisch gestrichen“ und sein künstlerisches Ausdrucksmittel sind zu Anfang dadaistisch beeinflusste Flachware in Kombination von Text und Bild. Schon bald treten sie aus dem zweidimensionalen Rahmen heraus und werden zunehmend zu Objekte aus Fundstücken, vornehmlich aus Plastik und organischen Materialien, die mehr und mehr seine raumgreifenden Installationen füllen: die VODDOO-DADA-Wunderkammern.

Plastic Indianer produzierte im Graffiti Stil an Höhlenmalerei erinnernde Indianerfiguren und andere archaische anmutende Motive. Heute nennt man so etwas Urban Art.
Er stand zudem auch Pate bei dem gleichnamigen Kunstzine, der Publikation der Münchner Künstlergruppe Ex-Neue Heimat und der eigenen Produzentengalerie U5.


P.S.: Da "Rat Krespel" mein Pseudonym in unserer ersten Künstler-Dreier-Gruppe "frisch gestrichen" war, mit dem wir uns gegen allseits gepflegten Geniekult und das Klischee des musengeküssten Künstlers absetzten, und "plastic-indianer" mein nom de plume für die Artikel in unserem hauseigenen und gleichnamigen Fanzine darstellt, ist die Ausstellung vor der Zeit tatsächlich eine Gruppenausstellung mit mir selbst. BSpr


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