Ursula Oberhauser verwendet für ihre Objekte und Installationen leichte Materialien und Relikte von
Alltagsgegenständen mit oft poröser, vergänglicher und fragiler Anmutung.
Auf diese Dinge reagiert sie mit minimalen Kommentaren und kombiniert sie in einem kontemplativen Prozess.
Präzise Positionierung und Schichtung, Probieren und Verwerfen, Zufall und Intuition sind dabei leitende Handlungsprinzipien. Ihre oft nur lose zusammengefügten Werke wirken momenthaft und fragmentarisch.
Es interessiert sie, dem Bruchstückhaften und Zerbrochenen eine neue Daseinsform zu geben indem sie es akzeptiert und damit arbeitet.
Spuren und Gegenstände des alltäglichen Lebens versteht sie in ihrer Arbeit nicht als Störung, sondern
als Herausforderung und Potential.
Ihr Wunsch ist es, die Dinge möglichst nah an dem zu lassen was sie sind und sie dennoch ohne viel Aufwand aus der Banalität ihrer Welt zu holen, ihnen ihre Alltäglichkeit zu nehmen und einen anderen Platz in der Welt zu geben