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Lu Cheng

Bildhauerei // Atelier M.E.05

Lu Cheng

Lu Cheng ist eine multidisziplinäre Künstlerin, die Skulptur, Installation und Raumforschung auf poetische und reflektierende Weise miteinander verbindet. In ihren Arbeiten untersucht sie biomorphe Formen, prozessuale Entwicklungen sowie die Beziehung zwischen organischen und konstruierten Strukturen. Ihre Keramik- und Metallinstallationen wachsen dynamisch in den Raum hinein und thematisieren Fragilität, Widerstandsfähigkeit und Transformation, sodass die Arbeiten die kontinuierliche Veränderung hybrider Körper und Strukturen sichtbar machen. Der Herstellungsprozess entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen bewusster Handwerkskunst und organischer Evolution. In ihren Installationen verschmelzen konstruierte und organische Elemente zu biomorphen Systemen, deren poröse Strukturen die Grenzen zwischen architektonischer Form und natürlichem Wachstum auflösen.

Lu Cheng (*1996) lebt und arbeitet in München. Sie studierte Industriedesign an der China
Academy of Art in Shanghai und absolvierte 2017–2025 ihr Diplom in Freier Kunst an der
Kunstakademie München als Meisterschülerin bei Prof. Peter Kogler. Ihre Arbeiten wurden u. a. in
der Nina Mielcarczyk Gallery in Leipzig, der Galerie Heldenreizer Contemporary in München, der
Kunsthalle Memmingen, im Keramion Museum in Frechen, im Sculpture Park Graz, auf der
Parallel Vienna sowie in zahlreichen Off-Spaces gezeigt. Sie erhielt den Simacek Award (2023),
den Oberbayerischen Förderpreis für Angewandte Kunst (2024) und den Bayerischen Atelierpreis
(2025) und wurde u. a. durch ein DAAD-Stipendium, die Rocabella Skulptur-Residency (FR) und
die Erwin-und-Gisela-von-Steiner-Stiftung gefördert