Emika Sekine (*Japan) ist Bildhauerin, deren künstlerisches Interesse den komplexen Beziehungen zwischen Narrativitäten und Existenzen gilt. 2013 schloss sie ihr Bachelorstudium im Studiengang Skulptur an der Musashino Art University in Tokio ab.
Von 2017 bis 2022 studierte sie Bildhauerei/Metall an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und erhielt 2023 ihr Diplom in Bildhauerei/Materialität und Raum. Ihre künstlerische Praxis speist sich aus den Schnittstellen überlagernder, ortsbezogener Erzählungen und individueller Wahrnehmungsräume. Dabei verbindet sie scheinbar widersprüchliche Elemente, extrahiert abstrakte Gedanken aus Alltäglichem und dehnt Hierarchien zwischen Dingen auf, um freie Poesie in visuelle Formen und Farbkombinationen zu übersetzen.
Für ihre Praxis erhielt sie u. a. Förderungen der NOMURA Foundation, der Yoshino Gips Art Foundation sowie Auszeichnungen wie den FÖHL Kunstpreis (2018) und eine Nominierung für den Bundespreis für Kunststudierende (2023).