David Ilzhöfer arbeitet an der Schnittstelle von Malerei und Skulptur.
Seine künstlerische Praxis basiert auf der Beobachtung der unmittelbaren Umgebung.
Beiläufige Gesten, soziale Marotten oder flüchtige Momente werden mithilfe eines stetig wachsenden Archivs wiedergegeben.
Historische Bezugspunkte bilden die Faux-Terrains der Panoramamalerei des 19. Jahrhunderts,
deren räumliche und zeitliche Dispositive er in seine Arbeiten übernimmt.
Malerei und Skulptur fungieren dabei als zeitbasierte Medien, die einen beweglichen, vergleichenden Blick einfordern. Die Arbeiten entstehen in einem skulpturalen, prozesshaften Vorgehen, bei dem Materialien hinzugefügt, überarbeitet und wieder entfernt werden.
Davids Arbeiten wurden international gezeigt unter anderem in Prag, Hangzhou, Beijing, Shanghai und New York.